Donnerstag, 23. Juni 2016

Video für die Gastfamiliensuche

Vor ein paar Wochen sind zwei YFU Mitarbeiter zu uns nach Hause gekommen um einen kurzen Film zu drehen, womit dann neue Gastfamilien gesucht werden. Wir haben einen ganzen Nachmittag Fotos gemacht und gefilmt. Zum Schluss ist dann ein ziemlich cooles Video herausgekommen ist, was man hier angucken kann. Wir reden zwar Spanisch, aber man sieht einiges von unserem Haus und natürlich meine Familie.
Hier zu Hause wird das Video mindestens fünfmal am Tag angeguckt und Freunden gezeigt, das heißt die Hälfte der Klicks sind alleine schon von meiner Familie :D
Liebe Grüße und bis bald,
Kim

Dienstag, 14. Juni 2016

Achterbahn - Die Zeit rennt

Immer, wenn mir meine Familie oder Freunde aus Deutschland erzählen, dass es jetzt nur noch 53, 47, 35 oder wie heute nur noch 26 Tage sind bis wir uns wiedersehen, fahren die Gedanken in meinem Kopf Achterbahn. Freude, Beklemmung, Erstaunen. Der Wunsch, dass dieser Tag am liebsten morgen wäre, aber zur gleichen Zeit noch Monate entfernt sein sollte. Angst , weil ich nicht weiß, wann ich die Menschen, die mich dieses ganze Jahr über begleitet haben, wiedersehen kann. Neugierde und Beklemmung davor, was sich in Deutschland alles so verändert hat. Vorfreude auf große und kleine Dinge, meine Familie und Freunde wiederzusehen oder ganz simpel morgens zum Frühstück leckere Brötchen zu essen.

Außerdem bin ich dabei meine Liste abzuarbeiten, was ich hier alles noch machen möchte, wozu zum Beispiel folgende Dinge gehören:
-ein letztes Mal hier am Strand baden gehen (hoffentlich wird es hier nochmal ein bisschen wärmer,     bei 10°C wird es sonst ganz schön kalt!)
- lernen, wie man meine Lieblingsgerichte kocht
-Tourist in Montevideo sein
-Die Zeit mit meiner Familie genießen
...
Ich freue mich schon auf euch! Bis in 26 Tagen!

Dienstag, 7. Juni 2016

Abschlussseminar und Buenos Aires



Es ist zwar schon einige Zeit vergangen, aber jetzt kommt der Bericht vom Abschlussseminar und der Reise nach Buenos Aires.
Im Gegensatz zum Seminar zum Halbjahr, finde ich, dass wir beim Abschlussseminar wirklich etwas gelernt haben. Mir ist ziemlich klar geworden, wie wenig Zeit wir hier nur noch haben und dass diese noch schneller vorbeigehen wird als vorher. Außerdem haben wir auch darüber geredet, wie es ist, wieder zurückzukommen. Es soll schwieriger sein, als man sich das so vorstellt. Einerseits haben wir als Austauschschüler uns verändert, aber auch in Deutschland gibt es Veränderungen.
Zusätzlich haben wir einen Spanischtest gemacht, mein Level ist B1, womit ich ziemlich zufrieden bin, dafür, dass meine Grammatik noch nicht so super ist.


Das Abschlussseminar war wieder am gleichen Ort wie die Ankunftsorientierung.
Deswegen kamen die ganze Zeit so viele Erinnerungen wieder hoch vom letzten August. Die ersten Tage in Uruguay. Wie wir uns gleich mehrere Jacken und Pullover übereinander angezogen haben, weil die meisten nicht damit gerechnet haben, dass es in Uruguay soo kalt wird. Wie wir alle um den Kamin herum standen und einige Schuhe angefangen haben zu schmelzen bei dem Versuch diese zu trocknen. Als wir nachts im Dunkeln bei Regen zu dem Schlafsaal gelaufen sind und uns erst wegen den handflächen großen Fröschen erschrocken haben und dann bei jedem Schritt den Boden abgeleuchtet haben um ja keinen platt zutrampeln. Wie aufgeregt wir waren...
Am Ende des Seminars mussten wir uns dann von einigen schon verabschieden, weil wir uns in Uruguay nicht mehr wiedersehen.

Danach ging es dann weiter nach Colonia del Sacramento, der ältesten Stadt Uruguays:


                                                 

 






Am nächsten Tag sind wir dann schon mit einer Fähre nach Buenos Aires gefahren. In nur einer Stunde hat man den Río de la Plata (Silberfluss) überquert.

 


Mir hat Buenos Aires echt gut gefallen, auch, wenn ich nicht so der Großstadt-Mensch bin.

Ganz liebe Grüße aus dem im Moment kalten Uruguay!